
Innerhalb der zeitgenössischen Künstlerszene präsentiert sich uns Sergey Ivchenko als ein sehr ungewöhnlicher und bemerkenswerter Maler, der sich keineswegs mit den gängigen Stilrichtungen des Abstrakten oder Angedeuteten auseinandersetzt.
Vielmehr malt er seine mittelalterlich anmutenden Figuren mit hauchfeinen Pinseln in au?erordentlich akribischer, fast altmeisterlich zu nennender Weise auf seine Malgründe aus Holz oder Leinwand, bewahrt sich dabei aber einen gewissen fröhlichen Schalk, wenn er beispielsweise seiner Kaiserin unbekümmert ein Narrengesicht schminkt und eine Narrenkappe unter ihrer Krone hervorlugen lässt.
Das Ergebnis sind ganz erstaunliche Gemälde, die sich thematisch zwischen traditionell-höfisch und märchenhaft bewegen und stilistisch in einer faszinierenden spannungsvollen Schwebe zwischen der mittelalterlichen Tafel- und der russischen Ikonenmalerei verharren.
Dr. Cornelia Vagt- Beck
Kunsthistorikerin
artwork | Medienagentur | Speyer | Fon: 0 62 32 . 67 98 80 | info@artwork-speyer.de