Martine Neubrand wurde am 16. Januar 1951 in Mulhouse (Elsass) geboren. Im Oktober 1983 schloss sie sich der Gruppe "Arc-en-ciel" (Regenbogen) an, einmal als Schülerin, einmal als Modell.
Später arbeitet sie nur noch in ihrem eigenen Atelier. Als reine
Autodidaktin, versucht sich Martine Neubrand zuerst in
Landschaftsmalerei, aber wendet sich dann rasch exclusiv ihrem
Lieblingsthema zu: die Frau. Malerin der Frau ist sie bis ins Absolute
und schildert es in einem Satz, der Antwort gibt auf die Frage die die
Wiederholung des Themas, ewige Feminine, auf werfen mögen...
"Bedürfnis <de l´homme> um um Frau zu sein, Bedürfnis <des femmes> um Malerin zu sein."
"Ich will zu spüren geben, wie stark ich die Frau bewundere, für das alles was sie sein kann und sein will. Ihre seelische und gestalterische Grosszügigkeit, Ihre inneren Werte, Ihren Mut, ihr Wunsch nach Leben und schlussendlich ihre Suche nach der wahren Liebe in ihrer tägliche Tätigkeit."
"Ich liebe die charaktervollen Haltungen, die manchmal einen Hauch
agressiv erscheinen, ich liebe ebenfalls eine überspitzte Haltung, weil
sie Zeichen einer Verwirrtheit oder einer tiefen Einsamkeit ist."
Die Endform des Werkes wird durch Bewegung, Inspiration und Farbe
bestimmt. Die subtil auserlesenen Farben gestalten Hintergrund und Form
und werden eine Art spürbare Aura um sich herum. Trotz den klassischen
Flachaufträgen und der figurativen Präsenz, ist das ganze Werk mit
seinem sowohl impressionistischen wie transavantgardistischen Schimmern
eine absolute abstrakte Malerei ganz im Sinne der Sprache der
Künstlerin. Man vertieft sich und bewundert die Einzelheiten, um
schlussendlich in die Kommunikation zu fallen. Eine unbestrittene
metaphysische Präsenz strahlt aus dem Werk von Martine das spiel der
Präsenz, Absenz, des mental geschaffenen Objektes. Nur schwer
realisierbar für andere, schein es kein Problem für Martine zu sein.
Mehr als nur eine neue Sprache, ist Ausdruck und Kommunikation für sie eine zweite Natur. Ihre Werke entstehen wie Stierkämpfe, mit dem Wunsch der irdischen Anziehungskraft zu engehen.
Beim Verfolgen der Inspiration dieses Kampfes schafft Martine Neubrand in ihren Werken durch Licht und Farbe integrale Gemütsregung. Ihre Kunst ist nicht mehr magisch, sie ist die Magie selbst. Wie die Wlaküre in Feuer gekleidet, die die Flammen, die sie umhüllen, sie umschlingen, sie streicheln, zum Tanz auffordert, malt Martine Neubrand mit mentaler Energie.
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